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Startprojekt abgeschlossen

Alle Bauabschnitte sind am Netz. Seit dem Sommer werden bereits zusätzliche Häuser an das Wärmenetz angeschlossen. Diese Anschlüsse werden von der Firma Bohlen & Doyen vorgenommen. Auch weiterhhin können noch an der vorhandenen Infrastrutur befindliche Häuser angeschlossen werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Vorstand.

Das Unternehmen

Am 7. März 2009 wurde die Wärmeversorgung Ihlowerfehn als Genossenschaft gegründet. Vorausgegangen waren vielerlei Aktivitäten von Einwohnern Ihlowerfehns, denen die steigenden Energiepreise schon lange ein Dorn im Auge waren und nach alternativen Energiequellen Ausschau hielten. Parallel dazu stellte der Landwirt Lenhard Fleßner eine umweltfreundliche und kostengünstige Energieversorgung in Aussicht. Die Frage war nur, wie kommt die Energie in die einzelnen Häuser und wie organisiert man das?

Nach einem Aufruf und einer Infoveranstaltung fand sich ein Arbeitskreis aus Interessierten, den "Wärmeaktivisten", zusammen, um die damit verbundenen Fragen zu klären, Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit und Entscheidungen zur Organisationsform zu finden. Dieser Arbeitskreis traf sich im Vorfeld der Gründung bereits im Jahr 2008 regelmäßig um diese Fragen zu klären. Für die technischen Fragen holte man die ENWE mit ins Boot, die auch bei der Umsetzung der Organisationsstruktur beratend tätig war. Als Organisationsform wurde eine Genossenschaft ins Auge gefasst. Damit sollte sichergestellt werden, dass eine größtmögliche Transparenz und Mitbestimmung der Energienutzer sichergestellt ist.

Nachdem sich viele Einwohner Ihlowerfehns bereit erklärt hatten, an einer entsprechenden Genossenschaft mitzuwirken, wurde der Genossenschaftsverband Weser-Ems e.V. in Oldenburg gebeten, unterstützend bei der Gründung mitzuwirken. Ein Satzungsentwurf wurde erstellt und mit der Einladung von Coob Buß, Heinz Fleßner, Renko Fleßner, Alexander Geyer, Bernt Höppner, Onno Köllmann, Wilfried Kuhlmann und Mathias Schmidt an die Interessenten versandt. Dieser Einladung folgten 110 Personen, die an der Gründungsversammlung teilnahmen. Im Laufe der Versammlung wurde der Zweck der Genossenschaft erläutert, die Satzung besprochen und dann von der Versammlung die Gründung beschlossen.

Nachdem alle die Satzung anerkannt hatten und sich in der Mitgliederliste eingetragen hatten, wurde durch die Mitglieder der Vorstand und der Aufsichtsrat gewählt. Diese hatten dann sogleich in einer Versammlungspause ihre erste Sitzung, um aus jeweils ihrem Kreis den Vorsitzenden und Stellvertreter zu wählen. Die Ergebnisse sind auf den Seiten Vorstand und Aufsichtsrat nachzulesen. Danach wurde die Eintragung in das Genossenschaftsregister beantragt und Vorstand und Aufsichtsrat konnten ihre Arbeit aufnehmen.

In der Folge wurde dann die Aufgabe erledigt, ein passendes Unternehmen zu finden, welches die Ingenieur-Dienstleistungen übernahm. Das Konzept der Plantechnik Nord konnte aus inhaltlicher und finanzieller Sicht überzeugen. Entsprechend den Vorgaben der Generalversammlung wurde ein Auftrag zur Entwicklung des Bauplans, Durchführung einer Ausschreibung und die Baubegleitung vergeben.

Vorstand und Aufsichtsrat entwickelten parallel dazu die Vertragsgrundlagen auf Lieferanten- und Abnehmerseite. Diese wurden von beiden akzeptiert und für z. Zt. 128 Abnahmestellen unterschrieben.